Dienstag, 20. Juni 2017

"Wolfsmal" von Aurelia L. Night | Rezension


Ein sonniges Halloho! 

Ich habe heute (Samstag) Wolfsmal beendet. Damit stehe ich also fast noch mit einem Fuß in der Geschichte.
Update: dieser Samstag ist mittlerweile schon einige Tage her. Fast ein und halb Wochen. Die Rezension war relativ schnell geschrieben. Aber das Foto...oh - das Foto! Da das Buch mittlerweile auch als Taschenbuch erhältlich ist, habe ich die Chance ergriffen und die Zähne zusammengebissen. Ich muss da mal einen Extrapost machen.
Jedenfalls ist es mein erstes Buch aus dem Verlag, dass ich als offizielle "Tagträumer"-Bloggerin (juhuu) rezensiere! :)
Doch wie finde ich es? Ihr werdet es heute erfahren, liebe Kleckse!





Wir kennen sie alle. Die Geschichten über Werwölfe,  nordische Götter und anderen Kreaturen. Emilia weiß darüber bestens Bescheid. 
Schließlich liebt sie diese und verschlingt sie mit Leidenschaft. 
Als sie erfährt, dass sie wahrer sind, als angenommen, wird ihr Leben auf den Kopf gestellt. Schlimmer noch: es entwickelt sich zu einem Alptraum...



Personen

Emilia/Em wohnt bei ihrem reichen Vater, liebt Rockbands und Bücher. In ihren achtzehnten Geburtstag feiert sie mit ihrer besten Freundin.
Alles klingt soweit völlig normal. Doch kaum ist sie volljährig, scheint sie Gedanken hören zu können. Halluzioniert sie? Wenn ja, wieso kann der Securityman Finn die Stimmen zum Schweigen bringen?
Ems Vater entscheidet sich, seine Tochter auf ein Internat zu schicken. Denn nur so hat er Zeit, seine Beziehung zu seiner Freundin Alice zu retten. Natürlich gefällt das der jungen Erwachsenen kein bisschen. Zusätzlich kann sie nicht einmal die Freundin ihres Vaters leiden.
Das Internat stellt sich aber als gar nicht so schlecht heraus. Als wahrer Fantasybuchliebhaberin kann sie es kaum glauben, als ihr dort ihre neuen Freunde von ihrem wahren Ich erzählen.
Bei den Dingen, die sie mit Valentin, Leo und den anderen erlebt, bleibt ihr aber bald kaum etwas anderes übrig...


Mir sind die Charaktere ziemlich schnell an's Herz gewachsen. Auch und besonders Em. Nicht zuletzt deswegen, weil ich mich mit ihren Leidenschaften in ihr ein bisschen wiedergefunden habe. Wobei in mir definitv kein Alpha schlummert und ich somit ziemlich oft anders reagiert hätte.
Die Art der Beziehungen hat das Ganze das gewisse Extra gegeben. Von der Entwicklung der Figuren war ich öfters nicht all zu sehr begeistert. Am Ende habe ich das aber dann doch anders gesehen. Darüber hinaus war ich mir da noch nicht ganz so sicher, was ich von den einzelnen halten sollte. Es ist also ein Art innerer Wettstreit.Trotz allem freue ich mich drauf, sie im nächsten Band wieder zu sehen!



Schreibstil

Ich muss mich den Meinungen anderer anschließen: der Schreibstil ist flüssig und einfach. Die Geschichte ist aber so präsent, dass ich irgendwann nicht mehr so darauf geachtet habe. Ich habe mich jeden Abend gefreut, endlich wieder weiterlesen zu können. Das wurde dann aber dank Müdigkeit nicht immer etwas.
Somit liebe ich Aurelias Schreibstil! Ich bin schon auf ihre anderen Geschichten gespannt. Kerstin von Booknerds by Kerstin hat ja gemeint, dass sie "gelernt" hat, in den Büchern mehr Drama einzubinden. Da bin ich mal gespannt!
Während im Prolog noch teilweise alles ein bisschen mächtiger erzählt wurde, glich das andere dann einer Erzählung, die Em selbst aufgeschrieben haben könnte. Anfangs musste ich mich schon ein klein wenig anstrengen, um der Erkärung von Fenrirs Stammbaums zu folgen. Aber das war nichts, was mich vom Lesen abgebracht hätte.
In den folgenden Kapiteln habe ich dann gar nicht mehr so sehr auf den Schreibstil geachtet. Die Geschichte war dafür zu spannend. Ich habe mich richtig wohl gefühl! Wenn ihr versteht, was ich meine...


Idee

Am Anfang des Buches werden ein paar Hintergrundinformationen "erzählt". Ähnlich wie in einer Märchenstunde. Nicht aufzählend oder trocken. Sondern so, dass ich schon da sehr interessiert war. Irgendwie hab ich jetzt richtig Lust, morgen ein paar unserer Leihexemplare über Götter, Mythen und Co. durchzublättern.
Denn sie kommen alle vor. Nicht wie in einem Wettstreit "wer kann die meisten mystischen Wesen in eine Geschichte werfen?". Sondern so, dass ich gedacht habe "aber natürlich - genau so!".

"Es gibt alles. Von Dämonen zu Engeln, Hexen, Walküren und Göttern, alles."
(S.86)



Gefühl

Es gab Stellen, an denen ich schmunzeln musste. Meistens war es da Emilias Schlagkräftigkeit. War es das? Meine Güte. Wir haben mittlerweile schon fast Montag (in zehn Minuten) und mein Gehirn fühlt sich ziemlich matschig an. Ich weiß aber auf jeden Fall noch so viel, dass ich beim nächsten Band meine Aufbissschiene anziehen werde. Bei der Aufregung! Es war nämlich ab der Mitte so richtig spannend und selbst davor habe ich es nur ungern aus der Hand gelegt. Was ich vom Schluss halten soll, kann ich irgendwie nicht mit mir vereinbaren. Um so länger ich drüber nachdenke, um so mehr meine ich, dass ich es so mag. Letztendlich hat mir nur ein kleines i-Tüfelchen gefehlt. Wenn das nicht so wäre, gäbe es die volle Punktzahl!



Fazit
Einmal angefangen, wollte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen! 
Die Kombination verschiedener Mythen, Freundschaft, Liebe und Moral passt super. 
Ich freue mich schon riesig auf den nächsten Band!





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Danke, Kleckse! <3