Sonntag, 19. März 2017

Saga des Lichts-Teil1 | Rezension


Huhu Kleckse! 

Ich durfte die Saga des Lichts vorab lesen. Vielen Dank dafür, lieber Tagträumer-Verlag!
 Am besten haben mir Band eins und drei gefallen. Würde aber behaupten, dass das nur Geschmackssache ist. Deswegen wird sich meine Rezi auf diese beiden Teile beziehen.



Drei Schicksale, die in zwei verschiedenen Welten miteinander verbunden sind. 
Eine Göttin des Lichts, die das Universum mit Dunkelheit versieht. 
Und eine Geschichte in drei Teilen, um die es heute geht...





Über die Autorin

Aurelia L. Night ist Baujahr '95.
Sie lebt mit ihrem Freund und zwei verrückten Katzen im ruhigen Niedersachsen.
Nach einer Ausbildung als Schilder- und Lichtreklameherstellerin hat sie erneut die Schulbank gedrückt um ihr Fachabi in Gestaltung zu bekommen.
Nun arbeitet sie Nebenbei als Servicekraft und hofft auf einen Studienplatz in Theaterpädagogik.
In ihrer Freizeit schreibt sie nicht nur, sondern liest auch sehr viel, oder aber sie versucht ihrem Freund beim xBox spielen zu schlagen. -Was bisher ziemlich gut klappt. 

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Charaktere

Ich finde es toll, dass es (noch) keine großen Gegensätze gibt. Damit meine ich diese extremen Klischees. mit denen normalerweise ziemlich gerne gespielt wird. Ich hab noch nicht all zu viel von den Figuren erfahren. Doch dafür ist ja noch Zeit. Aber das, was ich weiß, birgt auf jeden Fall Potential.

Dena scheint mit dem echten Leben nicht so wirklich klar zu kommen. Ihr Versteck ist die virtuelle Welt,  derzeit "Dragon Age Inquistion". Dort kann sie sie selbst sein und muss sich nicht mit anderen herumärgern. Eine weitere Stütze ist ihre beste Freundin: eine liebevolle Colliehündin (ich kann schon so weit verraten: ich mag ihr Schicksal nicht!!).
Mit ihr zusammen gerät sich durch ein Portal in eine andere Welt. Dort wird sie von Leon zu seiner Schwester Lucinda gebracht.
Es stellt sich heraus, dass diese eine Gesandte der Göttin des Lichts ist und das neue Kind des Lichts austragen muss. Auch Dena spielt als Beschützerin eine wichtige Rolle...

Im zweiten Teil lernen wir  Leonora kennen. Sie dient dem Gott des Feuers und findet in diesem Teil Dena, die Beschützerin des Lichts. Zusammen machen sie sich auf dem Weg, um die rechtmäßge Göttin des Lichts zu befreien. Ihr Platz wurde ihr von der derzeitigen Göttin des Lichts verwährt, die sich der Dunkelheit zugewandt hat. Aber das müsst ihr schon selbst lesen. ;-)
Jedenfalls stehen diese bald ein paar schlafenden Göttinnen gegenüber. Das sieht man auch nicht jeden Tag.
Eine von ihnen wecken sie auf. Ihr Schönheitsschlaf ging übrigens etwas länger.

"Ich hatte 500 Jahre lang geschlafen? Wie kann das sein?" 
(S. 4)
Doch das ist nicht immer so. Die Göttin des Lichts hatte damit einen Weg gefunden, an der Macht zu bleiben. So ist das wohl, wenn man sich der Dunkelheit zuwendet...
Der Mann, der sich ihr zugewendet hat, hatte dagegen ganz anderes im Sinn. Es war der Gott des Feuers. Genau, Leonoras Herr (so schließt sich der Kreis).

"...es waren seine Augen, die sich in ihren Bann zogen. Wild flackerten das Gold und das Rot umeinander, es sah aus, als ob sie ein Eigenleben führen würden."
(S.5)

Ihr könnt euch bestimmt denken, was da auf euch wartet, oder? Ich fand es toll! Und wie - ich liebe das, was sich zwischen den beiden abspielt!! Und die Göttin ist mir total sympathisch. Mir ist klar, dass sie viele vielleicht für langweilig empfinden würden. Weil sie doch so rein ist. Wartet einfach mal ab!



Emotionen

Für meinen Geschmack haben sich die Beziehungen zwischen der Hauptfiguren doch sehr schnell entwickelt. Aber sie hatten ja auch nicht lange Zeit dafür: wenig Seiten und sehr viel zu tun. Und das auch noch unter erschwerten Bedingungen!!
Die Kampfszene war zwar leicht unrealistisch, aber hatte dafür etwas Action in die Geschichte gebracht. Und kommt mir jetzt nicht mit: "das ist doch auch eine Fantasiegeschichte." Ich schieb das letzendlich eh auf das viele Adrenalin, das in extremen Situationen unglaubliches bewirken lässt. Zum Beispiel, dass man ohne das monate- jahrelange Training bei Kämpfen mithalten kann.

Insgesamt glüht dieses Buch gerne vor Emotionen. Besonders, wenn Feuer im Spiel ist. Ich hoffe, ich spoiler nicht: aber es gibt drei Pärchen. Mein Lieblingspaar ist definitiv das der Götter. Auch, weil...ach das Ende ist der Grund. Weil...das verrate ich nicht. Aber ich kann mir gut vorstellen, wieso sich das viele aufregen. Ich eigentlich auch. Irgendwie auch nicht. Schwammige Aussage? Kann sein...





Idee

Die Verbindung zum Spiel fand ich aber schon cool. Hätte man auch gerne ausweiten können.

"Während ich für die Abwehr im Spiel -RT- drücken würde, schnellte nun mein Arm statt der meiner Finger hervor und wehrte Leons Schlag mit einem Gegenschlag ab."
(Seite 15)

Und die Göttin mal auf diese Weise erscheinen zu lassen, ist auch mal etwas anderes...

Ich habe es ja schon einmal erwähnt: das Ende ist toll. Nein, das ist nicht das richtige Wort. Oder? Ganz abgesehen davon finde ich die Splittung in drei Geschichten gar nicht einmal so schlecht. Drei Kurzgeschichten, drei Schicksale, die später ein Ganzes ergeben. Gibt es das eigentlich schon auf diese Weise? Da fällt mir spontan kein anderes Buch ein. Normalerweise tauchen die Figuren aus den anderen Bänden eher seltener auf, wenn andere Schicksale im Mittelpunkt stehen. Klar, man hätte auf verschiedenen Dinge mehr eingehen können. Aber wieso alles in die Länge ziehen, nur damit man die Seiten füllen kann? Das darf also ruhig so bleiben!



Schreibstil

Die Geschichte ist wirklich leicht zu lesen. Lockerer Schreibstil und nah am Geschehen.Und ich habe mir noch Sorgen gemacht, dass ich sie nicht rechtzeitig fertig bekomme (Nachtrag: war dann doch so, was die Gesamtausgabe angeht...). So, dann werde ich mal die anderen weiterlesen!

Und ich habe weitergelesen. Im zweiten Teil fand ich es etwas holpriger. Vielleicht auch, weil ich mehr Göttin erleben wollte und ach...ich weiß auch nicht, wieso genau. Aber deswegen will ich ja auch weniger auf diesen Teil eingehen.
Der dritte Teil hat sich auch sehr schnell weglesen lassen. Und besonders die letzte Hälfte fand ich total spannend. Und das Ende? Sagen wir mal so... ich saß da auf meinem Bett mit aufgerissenen Mund, verquollenen Augen (finde ich toll, erarbeite ich mir mühevoll) und musste das alles erst einmal sacken lassen. Schockierend!!



Fazit
Was soll ich sagen? Lasst euer Fanasieherz umschmeicheln und die Göttin entdecken. Es ist eine schöne leichte Geschichte für zwischendurch...
Und durch den dritten Band hat die Gesamtausgabe vier Kleckse verdient!




Zum Verlag:

http://www.tagträumerverlag.de/

Kommentare:

  1. Schöne Rezension! Das Buch klingt wirklich gut. Habe es gleich mal auf meine Wunschliste gesetzt.
    Liebe Grüße
    Sandra von plentylife.blogspot.de

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    1. Hey Sandra! Das freut mich - dankeschön! Es ist ein Verlag mit Herz und jedes Buch wurde mit gutem Fingerspitzengefühl ausgewählt! <3
      Liebe Grüße zurück, Sara
      (sry, dass ich erst jetzt antworte - hatte daheim kein Wlan)

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Danke, Kleckse! <3